Wer hier ab dem 31. August 2026 einreichen kann
Staatsbürger Österreichs, der Slowakei und Sloweniens sowie alle, die dort einen Aufenthaltstitel haben. Wien ist die einzige Vertretung, die die Slowakei und Slowenien betreut, eigene thailändische Konsulate gibt es dort nicht. Die Vertretung spricht vom residence permit, vom Aufenthaltstitel, nicht vom dauerhaften Aufenthalt.
Die Seite der Vertretung steckt im Jahr 2024 fest
Die DTV-Seite Wiens ist ein Bild des Außenministeriums mit dem Vermerk „Revised 16 July 2024“. In ihrer Liste steht bis heute das Dokument über den aktuellen Aufenthaltsort, das am 31. August aus dem e-Visa-Formular gestrichen wurde, ein Führungszeugnis fehlt, und die Gebühr ist mit 10.000 Baht angegeben. Die Gebührenseite der Vertretung ist auf 2021 datiert, und das DTV steht nicht darin: Die tatsächliche Höhe der Gebühr lässt sich mit nichts belegen, deshalb nennen wir sie nicht. Bezahlt wird im Portal, und der Betrag wird bei der Antragstellung sichtbar.
Dabei kennt Wien die Anforderung an das Führungszeugnis längst: Nach unserer Datenbank hat die Vertretung es beim DTV schon im Februar 2026 nachgefordert, ein halbes Jahr vor der weltweiten Regel. Das e-Visa-Formular verlangt es jetzt von allen.
Führungszeugnis
Die österreichische Strafregisterbescheinigung wird für 18 € online über ID Austria bestellt und im Wiener Polizeikommissariat an Ort und Stelle ausgestellt. Eine Bescheinigung ohne Eintragung kommt sofort in zwei Sprachen, auf Deutsch und Englisch, eine Übersetzung ist nicht nötig. Die Vertretung hat eine eigene Anleitung zur Legalisierung österreichischer, slowakischer und slowenischer Dokumente: beeidigte Übersetzung plus Beglaubigungskette, der Stempel der Botschaft kostet 15 € in bar. Die Apostille gilt für Thailand noch nicht, das Übereinkommen tritt für das Land am 28. Februar 2027 in Kraft.
Ablauf der Antragstellung
- Alles online über das Portal e-Visa. Eine Bearbeitungszeit für das DTV veröffentlicht die Vertretung nicht.
- Finanzen: mindestens 500.000 ฿, das sind rund 13.100 €, Kontoauszüge über drei Monate.
- Familienangehörige: Ehepartner und Kinder, ein Alter nennt die Vertretung nicht.
Die Berichte zu Wien gehen weiter auseinander als bei jeder anderen europäischen Vertretung. Ein slowakischer Freelancer bekam das Visum in vier Werktagen. Ein anderer Antragsteller wurde nach zwei Monaten Nachforderungen abgelehnt, ein dritter drei Monate lang zu einem verpflichtenden persönlichen Interview geführt, samt der Auflage, die Gründungsdokumente einer zyprischen Firma über ein thailändisches Konsulat beglaubigen zu lassen. Durchgekommen sind auch eine nicht übersetzte Telefonrechnung mit der Adresse vor Ort und ein Schreiben des Kunden, dass er gegen die Remote-Arbeit nichts einzuwenden hat. Das Interview kann auch eine Formalität sein: Es wurden Pass und Meldebestätigung verlangt, eine Stunde später war das Visum da.
Wir nennen weder Fristen noch Statistik: Die Streuung ist zu groß, und Fälle nach den neuen Regeln gibt es noch nicht.
Was wir hier beobachten
Ob Wien die Seite an die Regel vom 31. August anpasst und die Gebühr veröffentlicht. Beim Visum O-A verlangt die Vertretung schon jetzt ein Führungszeugnis, das nicht älter als drei Monate ist, mit notarieller Beglaubigung, und wir erwarten dieselbe Formel für das DTV, aber bislang ist das nur eine Vermutung.
Ein selbst zusammengestelltes Dossier prüfen wir vor der Einreichung – der Preflight Check: 300 $, schriftliches Protokoll innerhalb von zwei Werktagen. Die vollständige Begleitung bis zum Visum sind die Tarife Solo Route und Family Route.
Der Zustand aller Konsulate steht auf der Live-Tafel, und welches Konsulat für Ihr Land zuständig ist, zeigt die Karte.
